Weisheitszähne und Extraktionen
Weisheitszähne haben im Kiefer oft zu wenig Platz; teilweise oder ganz verlagert können sie Entzündungen, Schmerzen und Karies am Nachbarzahn verursachen. Nach einem Röntgenbild wird der Zahn unter örtlicher Betäubung geplant entfernt.
Für wen
- Weisheitszähne mit wiederkehrender Schwellung und Schmerz
- Verlagerte Zähne, die den Nachbarzahn bedrängen oder schädigen
- Nicht mehr erhaltungswürdige Zähne
- Zähne, die im Rahmen einer kieferorthopädischen oder prothetischen Planung entfernt werden
So läuft die Behandlung ab
- Befund: Röntgenbild zu Lage und Abstand zum Nerv.
- Betäubung: örtliche Betäubung.
- Entfernung: bei Bedarf wird der Zahn geteilt, um das Gewebe zu schonen; eventuell wird genäht.
- Kontrolle: Nach einigen Tagen wird die Heilung geprüft und ggf. die Naht entfernt.
Danach
Die erste halbe Stunde auf einen Tupfer beißen, am ersten Tag kühlen. 24 Stunden kein Rauchen, keine heißen Getränke, keine Strohhalme; weiche, lauwarme Kost. Die Schwellung ist meist am zweiten oder dritten Tag am stärksten und klingt dann ab.
Häufige Fragen
Muss jeder Weisheitszahn raus?
Nein. Gut durchgebrochene, putzbare und beschwerdefreie Zähne können beobachtet werden.
Wie lange dauert es?
Je nach Lage; einfache Extraktionen sind kurz, verlagerte Zähne dauern länger.
Wann kann ich wieder arbeiten?
Die meisten sind am nächsten Tag wieder im Alltag. Bei schwerer körperlicher Arbeit einige Tage warten.
Die Informationen auf dieser Seite sind allgemeiner Natur. Welche Behandlung für Sie passt, zeigt erst die Untersuchung.
